1945 - ...

Das deutsche Verhältnis zu Israel ist schuldbelastet. Sechs Millionen Juden wurden in Deutschland und Europa während der Herrschaft der Nationalsozialisten ermordet. Nach ihrer Gründung im Jahr 1949 hat sich die Bundesrepublik zur moralischen Verantwortung der Deutschen gegenüber dem Staat Israel und dem jüdischen Volk bekannt. Am 10. September 1952 unterzeichneten Konrad Adenauer und Moshe Sharett den Staatsvertrag über die "Wiedergutmachung". Diese Anerkennung jüdischer Ansprüche ebnete den Weg zum Aufbau bilateraler Beziehungen. 1960 fand das erste Treffen der beiden Regierungschefs, Konrad Adenauer und David ben Gurion, in New York statt; 1965 erfolgte die gegenseitige diplomatische Anerkennung. 1970 besuchte mit Abba Eban erstmals ein israelischer Außenminister die Bundesrepublik; seitdem gibt es regelmäßige Kontakte auf Regierungsebene.

Wissenschaftliche Kontakte nach Israel seit 1957

Exponat 199Fotografie Hans Jensen
Exponat 200Delegation der Max-Planck-Gesellschaft 1959 (Fotografie)

Die "Architekten" der Kooperation

Exponat 201Immatrikulationsbogen Josef Cohns
Exponat 202Josef Cohn und Konrad Adenauer (Fotografie)
Exponat 203Fotografie Wolfgang Gentner
Exponat 204Wolfgang Gentner als "Honorary Fellow" (Fotografie)
Exponat 205Fotografie Amos de Shalit